Prototyp
Die Doku-Checkpoints gibt es für verschiedene Tätigkeiten und sind daher im Zimmer des Bewohners verteilt. Hat der Pfleger einen Arbeitsschritt erledigt, hält er sein Careband an den passenden Doku-Checkpoint. Der Doku-Checkpoint erkennt mit einem RFID-Reader den RFID-Tag des Carebands und schickt per Wlan und MQTT eine Nachricht an die Dokumentation die den Arbeitsvorgang und den Pflegername enthält.
Beispiel: Der Pfleger hat den Bewohner gewaschen:
Der Pfleger hält jetzt den RFID-Tag in seinem Careband an den Doku-Checkpoint für „Waschen“. Das erkennt er durch das Icon auf der Vorderseite des Readers. Hat der Doku-Checkpoint den RFID-Tag des Pflegers erfolgreich erkannt und eine Meldung an die Dokumentation geschickt, leuchtet das Icon 3x grün auf. Kann der RFID-Tag nicht gelesen werden, leuchtet das Icon 3x rot auf.

Anforderungen, Lösungen und Umsetzung
| Doku-Checkpoint | Lösung | Umsetzung: optimal | Umsetzung: Prototyp | |
| 1 | Muss einfach zu bedienen sein | Interaktion nur zwischen Careband und Doku-Checkpoint | Einzige Interaktion besteht daraus, Careband an Doku-Checkpoint zu halten | Einzige Interaktion besteht daraus, Careband an Doku-Checkpoint zu halten |
| 2 | Muss eindeutig als eine Arbeit identifizierbar sein | Doku-Checkpoint hat eindeutige RFID-Tags | Doku-Checkpoints haben einen eindeutigen RFID-Tag, der einer Arbeit und einem Bewohner zugeordnet ist | Im Prototyp sitzt aus Platzgründen der RFID-Reader im Doku-Checkpoint und der RFID-Tag im Careband |
| 3 | Muss für verschiedene Arbeiten verwendet werden können | Pro Arbeitsschritt gibt es einen Doku-Checkpoint | Die Frontplatten der Doku-Checkpoints können getauscht werden | Die Frontplatten der Doku-Checkpoints können getauscht werden |
| 4 | Muss leicht zu installieren sein | RFID-Tag ist passiv und benötigt keinen Strom | Die eindeutig identifizierbaren RFID-Tags benötigen keinen Strom | Im Prototyp sitzt aus Platzgründen der RFID-Reader im Doku-Checkpoint. Er ist mit einem Arduino Yun verbunden, der mit einem 3,7V LiPo-Akku betrieben wird |
| 5 | Darf kein Verletzungsrisiko darstellen durch scharfe Kanten, stoßen etc., um Pfleger und Bewohner zu schützen | Keine scharfen Kanten | Keine scharfen | Spielt beim Prototyp keine Rolle, Gehäuse wird mit PLA gedruckt |
| 6 | Muss hygienisch sein, da Kontakt mit einer Risikogruppe besteht | Keim-feindliche Materialien | Gehäuse ist aus Keim-feindlichem Kunststoff | Spielt beim Prototyp keine Rolle |
| 7 | Muss reinigbar/desinfizirbar sein, da Kontakt mit infektiösen Stoffen besteht | Feuchtigkeitsabweisend, Keim-feindliche Materialien | Wasserdicht, IP67 zertifiziert | Spielt beim Prototyp keine Rolle |
| 8 | Muss Pfleger Rückmeldung geben, dass der Eintrag in die Dokumentation erfolgreich war | Careband vibriert bei erfolgreicher Eingabe | Konnte das Careband den Doku-Checkpoint erkennen und einen Eintrag in der Dokumentation erstellen, vibriert das Armband 2x für 0,2 Sekunden | Da im Prototyp der RFID-Reader im Doku-Checkpoint verbaut ist, enthält er eine grüne Led, die 2 Sekunden leuchtet, wenn der RFID-Tag im Careband erfolgreich gelesen werden konnte |